Juni 8, 2020

Frank Meier

„Fabelhaft“ – so nennen wir zum Einen etwas, das wir großartig, herrlich und fantastisch finden.


„Fabelhaft“ verweist zum Anderen aber auch auf die Fabel. Sie bezeichnet eine Erzählung mit belehrender Absicht, in der vor allem Tiere menschliche Eigenschaften besitzen.


Unser Stichwort lautet also Tiere: Der begeisterte Aquarianer Frank Meier ist Tierliebhaber und malt vornehmlich Tiere in unterschiedlichsten Facetten in Acryl auf Leinwand. Er erzählt von Tieren, die sich irgendwie merkwürdig benehmen. Ein Elefant spielt Schach, eine Katze wickelt ein Wollknäuel aus Schlangenhaut auf, ein Kalb wird von Störchen gehütet, ein Eisbär schwimmt mit einem Maulschlüssel im Maul durch einen Schwarm Fische usw. Eines aber haben alle Motive gemeinsam: die Darstellung der Tierwesen ist wirklichkeitsgetreu.

Sie sind nicht naiv oder abstrakt dargestellt, sondern realistisch, was uns zum Begriff des Realismus führt:

Die Kunstform des Realismus möchte die gegenständliche Welt in Form der nachahmenden Darstellung (Mimesis) so präsentieren, wie diese wirklich ist. Doch neben den Wirklichkeitseffekt, das realistische Moment, gesellen sich bei Meier weitere allegorische Bedeutungen. Meier bleibt dabei aber nicht bei der Mimesis, bei der Nachahmung seiner Vorlage stehen, sondern er erweitert, ja sublimiert sogar diesen Realismus, indem er ihn durch die Aktionen der Tier- bzw. Fabelwesen transzendiert.

Zusammengefasst:

Meiers Werke sind der Form nach als realistisch einzuordnen, da die Gestaltung der Tiere bzw. die sie umgebenden Motive fotorealistisch, d.h. in Mimik und Gestik wirklichkeitsgetreu wiedergegeben werden.

Frank Meier: Ein großartiger Maler und Künstler!

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