März 22, 2021

Festuca Mairei

Der Atlasschwingel (Festuca Mairei) ist ein besonders formschönes Ziergras, das auch im Winter mit seinem Blattschmuck begeistert. Ursprünglich stammt das Gras aus der Gattung der Schwingel aus dem namensgebenden Atlasgebirge in Nordafrika. Dort kommt das Mitglied der Familie der Süßgräser (Poaceae) an Bachrändern und auf Geröllfeldern in einer Höhe von bis zu 2.300 Metern vor. Im Garten lässt sich der Atlasschwingel vielseitig einsetzen, ob auf einer Freifläche oder im Staudenbeet.

Wuchs
Im Vergleich zu anderen Schwingelarten wächst der wintergrüne Atlasschwingel hoch hinaus: Seine Wuchshöhe liegt bei 60 bis 120 Zentimetern. Auch seine Breite ist mit 80 bis 100 Zentimetern nicht zu unterschätzen. Insgesamt wächst das Ziergras eher langsam, dafür ist es sehr langlebig und robust.

Blätter
Die großen, kugelig erscheinenden Horste bestehen aus zahlreichen langen Blättern, die sich strahlenartig ausbreiten und locker überhängen. Die Blätter von Festuca mairei werden etwa fünf Millimeter breit und erscheinen graugrün. Zum Winter hin kann sich das Laub beige verfärben.

Blüten
Zwischen Juni und Juli erheben sich über dem Blatthorst dünne Blütentriebe mit sehr schlanken, gelblich-braunen Rispen.

Früchte
Wie seine Verwandten schmückt sich auch der Atlasschwingel nach der Blüte mit braunen Karyopsen, also nussähnlichen Schließfrüchten.

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