Dezember 6, 2021

Behindertensport

Henrik Meyer ist in diesen Tagen einer der wenigen Glückspilze in der Tischtennisgemeinschaft. Der 22-jährige Behindertensportler ist kürzlich in ein Studentenwohnheim nach Hamburg gezogen. 

Solche Aussagen hört Frédéric Peschke regelmäßig. Der 28-Jährige ist Inklusionsmanager beim DTTB und fungiert als Bindeglied zwischen dem Regel- und dem Parasport. Er ist täglicher Ansprechpartner, sorgt dafür, dass Veranstaltungen des Verbandes inklusiv und barrierefrei stattfinden. Zudem richtet Peschke, der nach einem Unfall vor zehn Jahren seinen linken Arm nicht mehr bewegen kann, selbst regelmäßig Workshops aus, um zu sensibilisieren.

„Tischtennis ist eine sehr inklusive Sportart, die Menschen mit den unterschiedlichsten Handicaps auf hohem Niveau ausüben können. In fast allen Fällen können die Behindertensportler im Regelsport mitspielen“, sagt der Tischtennisspieler mit Erfahrungen im Behinderten- und Regelsport. Viele Menschen wie Nickel seien anfangs überrascht. „Das ist eine normale Reaktion.“I

Peschke gibt zu bedenken, dass die jetzige Ausnahmesituation für einige gehandicapte Tischtennisspieler noch schwieriger ist. „Tischtennis ist dann nicht nur Hobby, sondern erfüllt im Breitensport noch mehr als im Spitzensport auch einen gesundheitlichen Part.“ Koordinative Aspekte würden geschult und der Sport helfe gegen die Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands. „Für viele ist es schwer, jetzt daheim umzuschulen“, erklärt Peschke.

TEST